Reality Over

On Monday, December 1, I will give a Talk at the Museum of American Art in Berlin Friedrichshain (Frankfurter Allee 91).

Reality Over
Überlegungen zu schnellem Geld, hoher Kunst, Computerspielen und anderen Spielen.Ganz Im Vertrauen: Man kann niemandem trauen, am wenigsten sich selbst. Auch der Zukunft kann man nicht trauen. Und der Vergangenheit schon gar nicht. Und ob die beiden was miteinander haben, ist auch nicht ausgemacht. Argwohn bringt uns zwar nicht weiter, aber von Zeit zu Zeit muss man sich auch mal von der Zuversicht erholen.

Der schreckliche Verdacht:
Ihre Arbeit ist eigentlich gar nicht wirklich wichtig, sie bringt uns nichts außer, dass Sie dabei sind und mitmachen. Also von der Straße weg sind und keine Dummheiten machen, wie man es so über Kinder sagt, wenn man sie zum Klavierunterricht oder im Tennisverein anmeldet.

Und der Künstler mit der Adidas Jacke, dessen Kunst Sie sich nicht leisten können und für die Sie auch keinen Platz zuhause haben, ist auch nicht besser als Nike. Aber immerhin bodenständiger als Ihr Anlageberater. Erzkonservativ. Bei allem Respekt. Vielleicht könnten Sie sich ja mit anderen Kleinsparern zusammentun und ein Werk kaufen. Aber das ginge bestimmt auch in die Hose.

Zumindest scheint klar: Einen Selektionsvorteil bringt das ganze Geld auch nicht. Nur theoretisch, genau wie gekaufte oder selbstgemachte Kunst. Kann einem aber auch egal sein. Das ist schließlich das Problem der egoistischen Gene und nicht das eigene. Und anders als der Warcraftzocker, können die sich nicht mal einen neuen Avatar in China aufbauen lassen.

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